dolle sache :-)

dolle sache :-)

Montag, 25. Februar 2013

frühjahrsputz

am morgigen dienstag hat die eisdiele geschlossen...
deswegen sind wir aber trotzdem fleißig. für die kommende saison putzen wir die diele heraus.
am mittwoch haben wir dann wieder ganz normal für euch geöffnet.

hot dog der woche

...ist diesmal "dead man's bones"...
ein herrlicher hot dog mit baked beans... unbedingt kosten :-)

Freitag, 22. Februar 2013

freitagspost 28

unsere kleine diele folge 3449
heute: werbung ist alles

lange hab ich überlegt ob ich heute auch etwas zum allgegenwärtigen thema: „buckelwal in gemüselasagne gefunden“ schreibe.

dann aber habe ich diese woche soviel zu diesem thema gesehen und gehört, dass mir erst „schlecht“ und als zweites „ganz schlecht“ geworden ist.

bevor ich euch dann gänzlich den tag versaue und von sagenhaften funden in unserer täglichen nahrung berichte, wende ich mich einem anderen thema zu: werbung in unserer kleenen diele.

streng wissenschaftlich und in doktorarbeit ähnlichen ansätzen will ich mich mal vorsichtig diesem thema nähern.

da wäre als erstes – die werbeverteiltaktik:

eine beliebte taktik ist die:
„schnell rein, schnell werbung ablegen, schnell raus taktik“
diese wird besonders gern und häufig verwendet. am meisten natürlich von beauftragten menschen, die mit der zu bewerbenden sache nix zu tun haben, sondern lediglich einen riesen packen papier in die hand gedrückt bekommen, mit den worten: „los verteile mal!“
egal welchen inhalts diese werbung ist, sie landet bei mir umgehend im papiermüll und endet dann hoffentlich in der papierwiederaufbereitung.
ich finde es einigermaßen unhöflich, „unsere kleene diele“ als kostenlosen werbeträger zu benutzen ohne dafür ein mindestmaß an höflichkeit aufzubringen und mich als eismann oder eine der eiswarenfachverkäuferinnen zu fragen ob dies gestattet ist.

die zweite taktik wäre die: „ein satz taktik“
hier haben wir eine leicht verbesserte variante der ersten taktik vorliegen.
der satz ist allerdings immer gleich und somit wenig einfallsreich. er lautet: „ich leg hier mal was hin“
den in dieser form abgelegten publizistischen oder werbenden erzeugnissen ergeht es ähnlich denen aus der ersten variante.

die dritte taktik ist die: „ich frag mal lieber taktik“
mit dieser taktik, sind die erfolgschancen einen platz auf dem fensterbrett zu erlangen, ungleich höher, als bei den voran gegangenen varianten. beinhaltet die frage solche schnöden worte wie: „hallo“, „bitte“ „danke“ steht dem auslegen von werbung fast nix mehr im wege außer dem inhalt.

damit wären wir beim zweiten punkt: der werbeinhalt

was habe ich hier nicht alles schon gesehen.
wir können vier große gruppen ausmachen.

die erste wäre: veranstaltungen
die häufigste ausliegende werbung bei mir. es handelt sich hier meist um befreundete kinos und veranstaltungsorte.

die zweite gruppe (mit ständig wachsenden anteil) ist die körperliche-spirituelle.

sensationell wie viele yogazentren, tatraschulen und „ich tanz indisch um den baum“ einrichtungen es inzwischen gibt. es gibt kurse (eine kleine auswahl) für tera mai rei ki, zumba gold, pilates, iyengar yoga, extatisches aerobic yoga (????) herzmeditation, tulayoga und das absolut größte für mich – „kuschelpartys“ ich hab mal für euch „recherchiert“ und zitiere von der dazugehörigen homepage:

zitat aus den regeln:
Nutze den Abend als Experimentierfeld und Spielwiese.
Es gilt absolute Freiwilligkeit.
Kein Sex. Kein Küssen. Keine intimen Berührungen. Bleibe bekleidet.

zitat aus feedbacks:
halte ausschau nach ähnlichen einzelveranstaltungen, gerne auch mit nackten erfahrungsmöglichkeiten zur horizonterweiterung oder inclusiv sexueller energie. in dankbarkeit maluna 20.01.2012
Für die Sommerpartys empfehle ich lediglich noch die Verwendung von 2 oder 3 Ventilatoren, die Papiertücher gegen den Schweiß waren als Behelf etwas schwach… Uwe 17.9.2011

alles weitere dazu überlasse ich eurer fantasie und meine gedanken behalte ich für mich^^.

die dritte gruppe ist die die sich an mütter-väter-kinder-alleinerziehende wendet.
ebenfalls ein großes spektrum, von der hebammenpraxis, der gemeinschaftlichen kinderbetreuung, alternative lebensformen mit und ohne kinder, bis hin zum second hand shop für baby und kinderbekleidung.

und vierte und letzte gruppe sind die kleinanzeigen, die vom weggelaufenen und selbstmord gefährdeten hamster, bis zur wg-mitbewohnersuche reicht.

im letzten punkt meiner kleinen ausarbeitung zur werbung in „unserer kleenen diele“ ein paar „no go’s“ (zitat wikipedia (wird aber auch zeit) Der Ausdruck No-Go (amerikan. engl.) bezeichnet als Anglizismus im Deutschen ein Verbot oder Tabu. „Das ist ein absolutes No-Go“ bedeutet: Es ist verboten, unangemessen (Fettnäpfchen, Fauxpas), schädlich oder kontraproduktiv; umgangssprachlich ist „Das geht gar nicht!“ gemeint.)

immer wieder kommt es zu diskussionen, wenn ich jegliche parteiliche, politische sowie religiöse werbung/information ablehne. ebenso wenn ich es ablehne plakate an den fensterscheiben oder gar im laden anzubringen.

hierzu sei gesagt: wenn zeit ist diskutieren wir gern mit euch politische, geistliche oder auch andere themen, unser eis aber ist unpolitisch. wir sind keine webefläche für politische oder religiöse ansichten, denn wir haben nicht genügend zeit alle hintergrüde der ausgelegten werbung/information zu recherchieren, eine eigene meinung darüber zu bilden und diese dann auch zu vertreten.

unsere fenster und wände nutzen wir selbst zu informationen für unsere kunden und finden es nach wie vor cool das man bei uns noch aus dem fenster schauen kann.

bitte bedenkt, dass werbung auslegen bei uns, außer ein paar freundlichen worten, nix kostet. die entsorgung des papiermülls ist aber für gewerbetreibende im gegensatz zu privathaushalten nicht kostenlos.

mit unter liegen bei uns bis zu 50 verschiedene werbeflyer zum teil in großen stapeln. unseren kleinen gästen bietet sich hier eine super „spielwiese“ in sachen „kreativer neuordnung“ und „weitreichender vermischung“. das ganze allabendlich wieder freundlich zu sortieren kostet ordentlich zeit.

bei zeit fällt mir ein, ich will die eure nicht länger strapazieren und wünsche ein feines wochenende…

ah gerade bekomme ich noch eine aktuelle meldung rein:
spuren vom goldhamster in laufrädern entdeckt…
tztztz, da bahnt sich doch schon wieder ein neuer skandal an…


klick>>>song der woche

Sonntag, 17. Februar 2013

schwer im kommen...

...ist der hot dog der woche...
diese woche war er bereits am freitag ausverkauft...
ab montag gibts den nächsten knaller:



hot dog der woche
„von mutti de luxe“
mutti ist eben die beste
hot dog brötchen gr. wiener, sauerkraut selbstgekocht,
heiße gebratene zwiebeln, selbstgekochtes kartoffelpü


den solltet ihr euch auf keinen fall von anderen wegfuttern lassen...

Freitag, 15. Februar 2013

freitagspost 27



my body’s a zombie for you

ach, da wees ick gar nicht wo ich anfangen soll in dieser woche…
was haben wir denn alles schönes?

•wir sind bald nicht mehr papst…
•wir sind nicht mehr doktor…
•wir essen pferd…
•nordkorea kann atomraketen
•amazon nein danke
•unser song für malmö heißt „glorious“ (ohweh ohweh…)

ich gebs auf. das ist selbst für einen eismann zuviel…
vielleicht erzähle ich euch lieber eine ganz andere geschichte.

letztens hab ich mal wieder einen abgedrehten film gesehen.
der plot war folgender:
oh sorry, da fehlt noch das wikipedia
• Plot (U-Boot), Lagedarstellung auf Unterseebooten
(wus? nee das isses nich)
• PLOT (Magazin), vierteljährlich in deutsch und englisch erscheinende Fachzeitschrift mit dem Schwerpunkt Inszenierungen im Raum, Szenografie und Kommunikation im Raum
(aha, aber nein das auch nicht)
• Plot, Ausgabe eines Kurvenschreibers, des Plotters
(auch nicht das richtige)
• Plot, graphische Darstellung, z.B. einer mathematischen Funktion (Funktionsgraph) oder eines Zusammenhanges zwischen zwei Variablen (Streudiagramm)
(was für zeug? das kanns nicht sein)
• Plot (Dramaturgie), ursächlicher Zusammenhang eines vorgestellten Ereignisverlaufs zu einem bestimmten Ende, siehe Handlung (Erzählkunst)
(ah – da haben wir es!)

also, der plot war folgender:

ein man mit einem durchschnittsgesicht, bei dem aber teile fehlen, klingelt bei einer durchschnittlichen familie.
na toll, schon geht’s los… ich hab vergessen, dass er bevor er da klingelt ein päckchen vor die tür legte.

die frau findet es und macht das päckchen auf. da ist ein seltsamer kasten drin, mit einem knopf oben drauf.
als ihr mann dann heeme kommt gucken sie sich das an und sind bissl verwundert, was das wohl sein soll.

dann klingelt der mann, dem teile seines gesichts fehlen und fragt ob er reinkommen kann und er würde das erklären.
das macht er dann auch. er sagt der verstörten familie, dass sie wenn sie den knopf drücken, eine million dollar bekämen.

wie man sich denken kann, hat die sache einen haken. wenn sie den knopf drücken, stirbt ein mensch. irgendeiner, sie wissen weder, wen es trifft noch wann und wo. nach dem drücken, erhalten sie umgehend das geld und müssen die kiste abgeben.

der mann geht wieder und mann und frau beratschlagen, was sie wohl tun. das reicht von: nein, auf gar keinen fall drücken wir den knopf, bis hin zu: vielleicht trifft es einen mörder oder kinderschänder.

na ja jedenfalls drücken sie den knopf, eine minute später klingelts schon, der mann bringt das geld und nimmt die kiste wieder mit.

zuerst ist große freude über das geld, von wegen schulden bezahlen und so was alles, auch ein paar gewissensbisse, wen es wohl erwischt hat, sind dabei. auch die frage, wie es mit der kiste weiter geht wird erörtert.

danach eierte der film ganz gewaltig und nach einer halben stunde musste ich das ausschalten, weil das ganze selbst mir zu schräg wurde. inzwischen hab ich erfolgreich verdrängt, wie der film hieß.

jedenfalls kann ich euch nur warnen, wenn ein päckchen vor eurer tür liegt.
nicht das päckchen aufmachen!
falls doch, nicht auf vorhandene knöpfe drücken… denn da wird ein nicht anschaubarer film draus.
nun aber wünsch ich euch ein schönes wochenende. vielleicht mit zauberhafter musik?

einen vorschlag hätte ich dafür. das neue lieblingslied vom eismann:

Mittwoch, 13. Februar 2013

freitagseis...

..diese woche am freitag frisch aus der softeismaschine:
honig - mandel... die letzte chance für euch dieses eis vor dem nächsten winter noch einmal zu genießen...

Freitag, 8. Februar 2013

freitagspost 26

manmanman(n) auf dem mond

der hessische integrationsminister hahn (fdp) fragt öffentlich: zitat:
"Bei Philipp Rösler würde ich allerdings gerne wissen, ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch aussehenden Vizekanzler auch noch länger zu akzeptieren." zitat ende
da muss ich mal kurz meine sehhilfe putzen und den satz noch mal lesen.


aha. dolle sache.
wenn ich mir das so überlege, finde das ist jetze ein bisschen kurz gedacht…

was ist mit einem schwulen außenminister? und überhaupt eine frau als regierungschefin? geht das alles?

sag mal habt ihr in der fdp keine anderen probleme?

ah doch habt ihr… den brüderle… der wollte doch eine reporterin ins dirndl stecken und dann…

oder den der ohne fallschirm aus dem flugzeug hüpft… wie hieß der noch gleich…?

so ganz erschließt sich mir die taktik des wahlkampfes der fdp nicht. vielleicht getreu dem motto – schlechte werbung ist auch werbung.

erste reaktionen am wahlkampfstand in einer fußgängerzone: zitat: Ich würde Euch ja wählen, aber dafür müsste erst einmal der Chinese weg" zitat ende. scheint also prima zu funktionieren die taktik.

da zitiere ich gleich noch mal großzügig aus dem arbeitsdokument der programmkommision von der fdp:

zitat: Wir Liberalen vertrauen nicht in erster Linie auf den Staat, sondern auf die Menschen und ihre Selbstorganisation in der offenen Bürgergesellschaft. Sie ist das Gemeinwesen freier und an Rechten gleicher Bürger. Ihre Stärke ist die Vielfalt. Vielfalt muss gelebt und vorgelebt werden. Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und Sexismus verdienen keine Toleranz. zitat ende.

den satz geb ich mal weiter an herrn hahn und herrn brüderle…

und euch wünsch ich ein feines wochenende



klick>> mann im mond

Freitag, 1. Februar 2013

freitagspost 25



digitale demenz

der psychiater und hirnforscher manfred spitzer warnt in seinem buch vor „digitaler demenz“. seine thesen: computer machen süchtig, einsam und dumm.

da guck ich doch gleich mal auf meine freitagsuhr und sehe 0:36uhr… zeit für die freitagstaube. ah nee… ich bin ja völlig verblödet. tja liebe freunde, dann wird das nix heute.

„captain!!! geh weg da – ich bin einsam“
„maauuu“
„ja ick wees und dumm“
„maauuau“
„ach komm jetzt sag nicht das ich auch noch süchtig bin“
verdammt… ich bin durchschaut und der manfred hat recht.

ich werd gleich aktiv dagegen vorgehen und den fernseher an machen, denn schließlich kommt bildung ja von bildern. so da schauen wir mal:
was nehm ich denn gleich?

ah hier… was neues – „the beauty and the nerd“ was das wohl heißen mag?
wozu gibt’s den google übersetzer – geb ich das doch gleich mal ein.
the beauty and the nerd >>> die schönheit und die nerd.
aha… siehste schon habsch was gelernt.
(der eismann kritzelt irgendwas in seinem notizheft rum)

mmhh na ja so richtig weiß ich jetzt nicht was die da von mir wollen. bin ich schon zu verblödet?
ah guck… exclusiv die reportage. da werd ich bestimmt „weiterverbildet“. im infotext steht hier: reportage reihe mit boulevardeskem profil und häufigen themenschwerpunkten aus den bereichen erotik, fkk, pornodrehs und swingerclubs.
super, gleich mal hingeschaltet.

„angelina strippt nicht wegen des geldes – sie strippt aus leidenschaft“
so wie die angelina das sagt, kauf ich ihr das sofort ab.
na das wird mir aber jetzt zu aufregend hier. die nicole hat probleme mit den hüftbewegungen und ständig ziehen die sich was aus und an. aber auch hier hab ich was glernt – leggins sind schlecht fürs strippen, denn die lassen sich doof ausziehen. (der eismann kritzelt wieder irgendwas in seinem notizheft rum)

ich finde das reicht für heute mit dem weiterverbilden. morgen versuche ich dann „mieterzoff“, „soko familie“ und „verklag mich doch“ da kann ich bestimmt wieder viel lernen.

ihr seht ich hab total zu tun, damit noch was gescheites aus mir wird. zum freitagstauben schreiben hab ich nun leider keine zeit mehr.
habt ein feines dings….na wochenende

klick >> wieder alleene


digitale demenz
an der berliner charité wird ernsthaft daran geforscht ob computerspiele den spielenden verblöden lassen. mehrere probanten mussten über wochen „supermario“ spielen. nun was soll ich sagen… die großrinde ist dicker geworden, und die motorischen fähigkeiten besser…
die dickere großrinde könnte man nutzen wenn man weiß wie man die aktiviert