dolle sache :-)

dolle sache :-)

Freitag, 24. Januar 2014

freitagspost 75

der morgen davor


heute morgen wurde ich durch aufgeregtes rumhüppen der fellnasen geweckt. das taten die beiden nicht etwa auf dem tisch oder auf dem sofa. nein, auf mir! ich versuchte es zuerst mit runterschubsen. aber die beiden ließen nicht locker. völlig verpeilt schaute ich aufs handy (wozu hat man eigentlich eine uhr an der wand?) 4:07 uhr!!! „was issn los mit euch?“ der captain erzählte mir was, was ich aber nicht verstand, die kleene nutzte die frei gewordene stelle hinter dem kopfkissen und versuchte da drunter zu kommen. da plötzlich hörte ich sie. eine nicht unbekannte stimme sagte: „na los herr eismann, hoch mit dir, es ist zeit!“
das gehirn des eismannes arbeitet vor der eigentlichen aufstehzeit und ohne koffeinzufuhr extrem langsam und durchaus unkoordiniert. ein auszug dessen was da drin vor sich ging, nach vernehmen DER stimme:

wassn nu los?
was will die denn hier?
ich will schlafen!
oooch nö!
jetzt nicht!
wie weit ist es bis zur kaffeemaschine?
ach du sch…
wie komme ich ungesehen zu meinen klamotten?

das alles und noch einiges mehr ging mir durch den kopf. ich öffnete die augen richtig und da stand sie. angie! in der schlafzimmertür!
nachfolgend das gespräch was sich nun entwickelte:

eismann: haste mal auf die uhr geguckt?
angie: ja!
eismann: was machst du denn zu dieser zeit hier und wie bist du hier reingekommen?
angie: (setzt ihr typisches kanzleringrinsen auf) nun die tür war für meine spezialisten kein hindernis und ich bin hier um ein paar wünsche zu erfüllen?
eismann: hä? (man merkt – er ist noch nicht richtig wach)
angie: du nörgelst doch häufig öffentlich an mir und meiner politik rum! nun will ich verbesserungsvorschläge hören! später konnte ich nicht vorbeikommen – ich hab jede menge termine.
eismann: das kommt jetze aber bissl unvorbereitet und wie viele von diesen typen im kampfanzug stehen da im flur?
angie: na entweder jetzt oder nie! 25 sind es. nu mach mal bissl hin – du hast drei wünsche zum thema kleinunternehmen frei.
eismann: du gehst aber ganz schön ran, kann ich mir erstmal was anziehen und uns einen kaffee machen?
angie: nein!
eismann: okee. da wäre 1. massive steuersenkungen bis hin zur steuerbefreiung gestaffelt nach den gewinnen.
angie: notiert
eismann: 2. abschaffung oder zumindest deutliche reduzierung des bürokratischen aufwandes bei kleinunternehmen. (das macht einen wahnsinnig)
angie: habsch! auch das in klammern
eismann: 3. strompreisermäßigungen für energieintensive kleinstunternehmen – nicht nur für die großen!
angie: geht klar!
eismann: 4. ermäßigungen in den „nebenkosten“ um festangestellte zu ermöglichen.
eismann: 5. in geschäften darf nur noch in ganzen sätzen gesprochen werden.
eismann: 6. abschaffung des winters vor eisdielen.
eismann: 7. angie?

angie ist weg. dabei hatte ich noch mehr… die kleene guckt unter dem kissen vor und der captain erzählt immer noch… im fernsehen wird gerade vermeldet dass wir jetzt wieder mehr auf braunkohle setzen - die ganze energiewende mit den daraus resultierenden verteuerungen nur spaß war und das es ab jetzt mehr kindertagesstätten in bundeswehrkaseren gibt.

auf einmal ist der eismann wieder dolle müde und lässt sich aufs kissen fallen.

habt ein feines wochenende

klick >> good morning

Montag, 20. Januar 2014

hot dog der woche



hot dog der woche
„von mutti °no1970“
„bärs trost hot dog“
hot dog brötchen gr. wiener, makkaroni,
                 original muttisoße , röstzwiebel

in den ersten reaktionen wurde von einem hot dog meisterwerk gesprochen. unbedingt probieren kommen....

Freitag, 17. Januar 2014

freitagspost 74

hallo henning,

menschen die den eismann schon ein bisschen kennen, wissen um dessen faible [zitat wikipedia: Der Ausdruck Faible (17. Jahrhundert; aus dem Französischen) ist ein Gallizismus und bezeichnet eine Neigung oder Vorliebe, die zur Schwäche wird. Er wird meist in der Form ein Faible für etwas haben gebraucht. Es entstand ursprünglich aus dem lateinischen flebilis (beweinenswert). Daraus wurde im Französischen durch Substantivierung faible (verwundbare Stelle).] für krimis. neben alan banks, erlendur, erik winter, john rebus ist der kurt, was der wallander ist, der spezielle liebling des eismannes.

auf nachfrage beim autor der wallander krimis, henning mankell, kam heraus, dass dieser den namen für seinen protagonisten beim blättern im telefonbuch gefunden hat.

der kurt jedenfalls hat es nun geschafft. sowohl in der literarischen, als auch filmischen umsetzung. des eismanns „liebling“ wandert fortan mit seinem treuen gefährten jussi am strand von ystad entlang. mal mit klaren gedanken, mal hinter dem grauen vorhang der fortschreiteden alzheimer erkrankung. das hatte sich der autor für seinen „helden“ ausgedacht. ein mensch mit vielen schwächen, die ihn prägten und warscheinlich auch deshalb so beliebt machten, bekommt ein ende mit einer „normalen volkskrankheit“.

es fiel schwer, krister henriksson (wallander darsteller) in den letzten drei folgen der fernsehserie dabei zu beobachten, wie er dagegen ankämpft, die kontrolle über sich abzugeben. es ist sensationell gespielt, sodass man sich nichts sehnlicher wünscht, als das kurt aus dem alptraum erwachen möge oder davon geheilt würde. der mann, der soviele übeltäter zur strecke gebracht hat ohne rücksicht zu nehmen auf sich und seine familie. der mann, der nach all der plage mit den unzulänglichkeiten der modernen gesellschaft, am ende da steht mit verfaulenden gehirn und der manchmal schon nicht mehr weiß, wie die schnürsenkel zusammengebunden werden.

und das ist es nicht nur allein. der autor lässt die „gesunden“ menschen um kurt herum auch noch gnadenlos auf ihn einhacken aufgrund der fehler, die ihm dank der fortschreiteten krankheit nun häufiger unterlaufen.

es ist ein bisschen so, als wollte henning mankell seinen protagonisten nun endgültig loswerden. er verschafft ihm zwar den erfolg des aufgeklärten falles, macht damit seinen helden aber auch nicht mehr glücklich.

der eismann hatte schon den stift in der hand, um dem henning einen brief zu schreiben. „unverschämtheit“ stand schon auf dem papier. dann aber fiel ihm der satz von henning mankell ein, der da sagte: was immer ich schreibe, die realität ist schlimmer.

natürlich steht es mir nicht zu, das ende zu kritisieren, auch wenn ich mir ein schöneres für kurt gewünscht hätte. vielmehr will ich mich damit „begnügen“, mich darüber zu freuen, dass ich soviele unterhaltsame und spannende stunden mit „meinem“ kurt hatte und dafür seinem geistigen vater danken. also henning, das ist schon okay so und wenn du doch noch einen raushauen willst – ich hätte da noch eine tote in der tiefkühltruhe….

habt ein schönes wochenende

klick >> titelsong wallander

Samstag, 11. Januar 2014

freitagspost 73




unsere kleine diele 6681 – q (das q ist besonders wichtig)
oder: sport ist ihr hobby
oder: wer den schaden hat spottet jeder beschreibung
oder: warum ein eismann kein langlauf macht
oder: die schneekrise

wie ihr den vielen überschriften entnehmen könnt ist so ein eismann zu weilen nicht sehr entschlusskräftig.

heute erinnere ich an die eismann to do liste für das jahr 2013. dieser konnte man entnehmen, dass er zweimal sport treiben wollte im vergangenen jahr.

naja was soll ich sagen... er hat es auf dem letzten metern des schon fast verblichenen jahres geschafft – mit schwimmen.
dann kam urlaub, weihnachten, neujahr und sowas alles und die mutigen zarten anfänge einer großen sportkarriere wurden irgendwie wieder zu nichte gemacht.

aber im neuen jahr sollte es wieder munter los gehen. schon am ersten tag des neuen jahres stand der eismann mit angeschnallten langlaufski vor der kleenen diele in startposition. doch wer sich nicht blicken ließ… war der schnee.

der konnte aber auch nicht kommen, denn unsere chefin hatte den nach österreich bringen lassen, um dort echt heitere bilder ihrer langlaufaktivitäten zu machen. ein rätsel bleibt wie angie bei diesem tempo derartig böse stürzen konnte... wir werden es wohl nie erfahren ob jagertee, kgb oder karatee mit im spiel war.

auch werde ich mich hüten, einige von den kommentaren zum besten zu geben, die ich zum skifahrerischen geschick unserer kandesbunzlerin gehört habe.

 mit stolz kann ich aber berichten, dass im eben angefangenen jahr nun schon zweimal sport auf der habenseite des eismannes steht. zum schwimmen hat sich heute badminton (ehemals federball) gesellt. gut das da niemand gefilmt hat – formvollendet ist mit sicherheit etwas anderes.

eine große unbekannte wird sein, wie es der eismann morgen früh aus dem bettchen schaffen wird, bei dem sich jetzt schon langsam einstellenden muskelkater. sollte morgen jemanden, im großraum leipzig/connewitz, ein typ auffallen der bei jedem schritt „aua aua“ ruft, einfach ignorieren....

auch ungewiß ist – ob es noch für die nächsten sommerspiele reicht, wenn in diesem trainigstempo weiter gemacht wird.

vielleicht erzähle ich euch dann später von der weiteren leistungssportlichen entwicklung, vielleicht aber auch nicht. nun aber ab ins wochenende – habt ein schönes davon und immer schön aufpassen bei sportlichen aktivitäten, dass auch niemand eine kamera dabei hat :-)


klick >> valerie - valera

Freitag, 3. Januar 2014

freitagspost 72

unser kleener eismann 1
oder, schöne neue welt 2

ein bis zweimal im jahr verlässt der eismann seine höhle/bau/zuflucht/kleenereismannrückzugsgebiet und macht sich auf in die große große innenstadt. dorthin wo 4 stunden parken 10 euro kosten, dorthin wo sich viele menschen zum gemeinsamen geldausgeben und buntetütenschleppen treffen.

nun, es ist nicht die welt des kleenen eismannes, lebt er doch lieber zurückgezogen, friedlich und genügsam in seiner höhle, genannt „unsere kleene diele“. staunend steht er dann in der großen innenstadt und weiß nicht wo er hingehen soll, behindert aber vortrefflich durch sein rumstehen, die vorbeihastende menge.

beim letzten besuch wurde er beobachtet wie er todesmutig ein geschäft betrat. davon handelt die nachfolgende szene:

eismann: (steht mit großen augen im großen laden einer großen kaffeekette.)
shift supervisor hoa lee: (steht auf ihrem schildchen an der bluse) (schreit den kleenen eismann an) SIEWUNSCHENBITTÄÄÄÄ?
eismann: (springt aus dem stand einem meter zurück) (der kleine engel auf seiner linken schulter flüstert: „ich habs dir gesagt – tus nicht!) einen cappuccino bitte!
shift supervisor hoa lee: (beugt sich über den tresen vor und dreht ihr rechtes ohr in richtung eismann um sein flüstern zu verstehen – versteht es aber dennoch nicht) SIEWUNSCHENBITTÄÄÄ???? (die vier fragezeichen stehen ihr ins gesicht geschrieben)
eismann: (nähert sich wieder dem tresen) einen cappuccino bitte!
shift supervisor hoa lee: SMALLMEDIUMGRANDE?
eismann: (hatte gehofft noch im deutschsprachigen raum zu sein) sie müssen mich nicht anschreien mein gehör funktioniert prima! leider habe ich die aussage hinter ihrer frage noch nicht verstanden.
shift supervisor hoa lee: small... medium... grande...???
eismann: ah, schön heiß wäre toll!
shift supervisor hoa lee: (tippt irgendetwas auf ihrem bildschirm rum) darkroasted, medium,light?
eismann: ja! (macht ein fröhliches gesicht zum lustigen ratespiel)
shift supervisor hoa lee: decaffeinated?
eismann: (hat keine ahnung worum es geht) ja unbedingt!
shift supervisor hoa lee: espresso: dupio, triple, normal?
eismann: (verliert langsam die freude an der raterunde) nein danke – nix zum essen dazu!
shift supervisor hoa lee: fat, lowfat, lactosefree, soya?
eismann: (freut sich dass er lactose verstanden hat und verkündet stolz) ich bin laktosetolerant!
shift supervisor hoa lee: (bekommt einen müden gesichtsausdruck) caramel, chocolate, vanilla flavor?
eismann: (nie wieder komme ich hier raus) mit süßstoff bitte!
shift supervisor hoa lee: tugoooo?
eismann: (winkt müde mit der linken hand) klar immer rauf mit dem zeug!
shift supervisor hoa lee: sexseurofumpfzich!
eismann: huiuiui... können wir nochmal anfangen?
shift supervisor hoa lee: NEIN!

hier endet die kleine geschichte... der eismann wurde noch beobachtet wie er draußen einen großen kaffeebecher nach nur einem schluck in die mülltonne warf, wirres zeug dabei erzählte und planlos durch die gegend wackelte.

habt ein feines wochenende, das erste im neuen jahr und nehmt beim kaffeekaufen in der innenstadt unbedingt euer smartphon mit – da gibt es bestimmt bestellapps.

ah, eins noch: die brakers foto chronik ist gestartet… http://brakers-foto-chronik.blogspot.de/ - da könnt ihr gern mal vorbei schauen.

klick >> bullets - kugeln (laut hören!)

Mittwoch, 1. Januar 2014

auslese 2013

hier nun ein paar nicht zu ende gebrachte texte für die freitagspost.
nicht zu ende gedachte gedanken, notizen und splitter...

leben...
führt in den meisten fällen zum tod...
derzeit erfolgt ein großversuch mit ca. 7 milliarden menschen... aller 2,7 sekunden kommt statistisch einer dazu...

spruch des tages: ich trage solange schwarz bis es etwas dunkleres gibt

für eine bessere zukunft braucht es bessere menschen

was immer ich auch schreibe, die realität ist schlimmer (h. mankell)

ein großer philosoph hat mal gesagt: wenn du die tüte mit den würmern zu billig verkaufst, zieht die schlange den kürzeren.

wenn ich groß bin nenne ich mich kurt, werde kriminologe und kann telekinese, was nix mit chinesisch zu tun hat, nur weil die in bayern kinesisch, statt chinesisch sagen

aufarbeitung to do liste 2013, neue für 2014

von wem stammen die sätze: „mit mir wird es keine pkw maut geben!“ „mit mir wird es keinen gesetzlichen mindestlohn geben!“?

wenn man eine orangenschale mit der orangenen seite vor eine kerze hält, die schale dann zusammendrückt, entstehen kleine stichflammen. sowas in der art muss die japaner vor 20 jahren auf die idee gebracht haben, benzin aus orangenschalen zu gewinnen. das haben sie auch versucht in dem die schalen ausgepresst haben um anschließend die brennbaren stoffe zu selektieren. jedenfalls haben die erheblich mehr energie aufgewendet um ein liter kraftstoff zu gewinnen als dieser dann energie gebracht hat.
die spanier, die orangensaft in massen herstellen, können inzwischen, in versuchen, bis zu 80l benzin aus einer tonne orangenschalen herstellen. in 10 jahren soll die industrielle herstellung bei 37,5 millionen litern jährlich liegen. immerhin würde ich mal sagen.

unverschämtheit scheint eine neue sich schnell verbreitende krankheit zu sein – warum ist gelassenheit nicht ansteckend? sowas plödes!

„jetzt wird hier der film zu ende geguckt, das wird jetze spannend und so!“
„das heißt showdown!“
„das ist mir wurscht, das wird jetze geguckt!“

naja ihr seht schon, da herrscht noch ordentlich chaos im eismannkopp und es ist noch lange nicht alles geschrieben, was geschrieben werden muss... für 2013 ist nun aber freitagspostfeierabend
habt einen feinen sprung ins neue jahr und wenn ihr wollt, lesen wir uns nächstes jahr wieder.

klick >> new years day

2014

allen unseren gästen, freunden, partnern wünschen wir ein tolles jahr 2014